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Kommunalpolitik Kreisverkehr bewegt Gemeinderat

Kreisverkehr bewegt Gemeinderat

Meersburg -  Klaus Pimiskern, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Meersburg, stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung die vom Ortsverein erarbeitete Planung für einen Kreisverkehr in der Oberstadt vor.

Vor über drei Jahren hat der SPD-Ortsverein unter Federführung des Vorsitzenden Klaus Pimiskern einen Plan für einen Kreisverkehr an der katholischen Kirche in der Oberstadt ausgearbeitet. Das Konzept wurde auch der Öffentlichkeit präsentiert. Nun bekam Klaus Pimiskern die Gelegenheit, den Entwurf auch im Gemeinderat vorzustellen – nachdem SPD-Gemeinderat Boris Mattes seit Oktober 2012 immer wieder darum gebeten und mehrfach beantragt hatte, den Punkt auf die Tagesordnung zu setzen. Nun sei er „positiv überrascht“ gewesen, als er im Mitteilungsblatt gelesen habe, dass es nun soweit sei, „nach nur zwei Jahren“, meinte Mattes süffisant. Das führte prompt zu einem Schlagabtausch mit Bürgermeister Martin Brütsch, der Mattes Polemik vorwarf und ihm das Wort abschnitt.

Ganz nüchtern hatte zuvor hingegen Pimiskern für den Kreisel geworben: Dieser würde den Verkehrsfluss deutlich verbessern. Zwar lehne die Straßenbaubehörde einen Kreisel ab, Pimiskern entkräftete aber die Argumente, darunter: die Schleppkurve sei zu eng, auch durch den Vergleich mit anderen Kreiseln.

Die Ausführungen nahm der Rat wohlwollend auf. Heidrun Funke (Grüne) wollte gar, dass die Stadt gleich den Kreisverkehr bei der Behörde beantrage. Diesen Antrag Funkes lehnte das Gemeinderatsgremium aber ab.

Boris Mattes beantragte, das Thema binnen sechs Monate ausführlich im Rat zu erörtern. Christian Herter (Umbo) bestand darauf, dass dann auch ein Vertreter der Straßenbaubehörde anwesend sei. Bürgermeister Martin Brütsch schlug vor, da die Behörde wegen der Unterführung und eines Kreisverkehrs an der Fähre sowieso in die Stadt komme, den Kirch-Kreisel bei diesem Termin gleich mit zu behandeln. Dem Antrag von Boris Mattes, das Thema im kommenden Halbjahr mit der Behörde zu diskutieren, stimmten die Gemeinderäte zu. Nur Funke votierte mit Nein.

 

(Quelle: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/meersburg/Kreisverkehr-bewegt-Gemeinderat;art372486,7460087)

Veröffentlicht am 04.12.2014

 

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