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Das neue Jahr ist noch lang, Zeit was zu ändern.

 
 

Gemeindenachrichten Stadt schreibt Strom und Gas aus

Meersburg -  Die Stadt Meersburg schreibt ihren Strom- und Gasbezug für die Jahre 2016 und 2017 neu aus. Der Rat entschied, auf 100 Prozent Ökostrom zu setzen. Erdgas hingegen wird ohne Biogas-Anteil ausgeschrieben.

Mit der Ausschreibung des Strom- und Gasbezugs für die Jahre 2016 und 2017 hat der Gemeinderat die Gt-Service Dienstleistungsgesellschaft des Gemeindetags Baden-Württemberg beauftragt. Der Rat bevollmächtigte sie außerdem damit, dem jeweils günstigen Angebot den Zuschlag zu geben. Beim Strom entschied sich der Rat mit großer Mehrheit für Ökostrom ohne Neuanlagenquote. Das heißt, der Strom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen, aber das Alter der Anlagen, die seiner Gewinnung dienen, spielt keine Rolle.

Die Entscheidung für Öko-Strom wird die Stadt zwischen 5300 und 10 550 Euro mehr kosten. Zuletzt zahlte die Stadt 603 000 Euro jährlich für normalen Strom, der aber auch schon einen Öko-Strom-Anteil von 34,2 Prozent enthalten habe, wie die neue Kämmererin Heike Essig dem Rat erläuterte.

Beim Erdgas entschied sich der Rat für herkömmliches Erdgas, ohne einen möglichen Biogas-Anteil von zehn Prozent. Für Erdgas hatte die Stadt Meersburg laut Heike Essig zuletzt 127 000 Euro im Jahr ausgegeben.

Die neue Rätin Alexandra Mahl (Umweltgruppe) erkundigte sich nach der Gt-Service Dienstleistungsgesellschaft und ob es zu dieser Alternativen gebe. Essig sagte, theoretisch könne eine Gemeinde auch selbst ausschreiben. Doch das sei ein Riesenaufwand. Die Gt-Service mache das für rund 300 Gemeinden im Land und bekomme dank dieser Bündelausschreibung natürlich auch ganz andere Angebote.

(Quelle: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/meersburg/Stadt-schreibt-Strom-und-Gas-aus;art372486,7590557)

Veröffentlicht am 30.01.2015

 

Kommunalpolitik Boris Mattes gibt nicht auf

Boris Mattes gibt nicht auf

Meersburg -  Gemeinderat hakt in drei Fragen stoisch bei der Stadtverwaltung nach.

Stadtrat Boris Mattes (SPD) warf im Gemeinderat unter „Verschiedenes“ stoisch die Gebetsmühle an und fragte zum wiederholten Mal drei Themen hinterher, zu denen ihm die Stadtverwaltung immer noch keine definitive Antwort gegeben habe. Erstens, wie es denn nun um die Möglichkeit stehe, dass man künftig Parkgebühren auch per Handy zahlen könne? Kathrin Mair, Leiterin des Fachbereichs „Bürgerservice und Zentrale Dienste“, antwortete, dieses Thema werde man im Zusammenhang mit der anvisierten Erneuerung von Parkautomaten angehen. Zweitens, ob sich die Stadt Meersburg nicht an die Anwendungssoftware „Sag's doch“ der Stadt Friedrichshafen und des Landratsamtes dranhängen wolle. Mit dieser App könnten Bürger, die ein Smartphone besitzen, den zuständigen Verwaltungen ganz unkompliziert Missstände melden, die ihnen auffielen und auch gleich ein Foto mitschicken. Die Antwort Mairs: „Wir sind in Kontakt mit dem Landratsamt.“ Drittens, wie es denn nun ums Notrufsystem und die Schranke im Parkhaus Stefan-Lochner-Straße bestellt sei. Vor einiger Zeit konnte ein Autofahrer nachts nicht aus dem Parkhaus fahren, weil die Schranke nicht hochging, und er auch keinen Notdienst erreichte. Mair: Die Schranke lasse man im Winter oben. Im September hatte Bauamtschef Martin Doerries auf Mattes' Nachfrage bereits geantwortet: „Wir sind dran.“ Man arbeite an Verträgen mit einem Wachdienst, der rund um die Uhr erreichbar sein soll. Was die Schranke angehe, sei deren Technik veraltet, es sei eine „Nachrüstung in Prüfung.“

 

(Quelle: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/meersburg/Boris-Mattes-gibt-nicht-auf;art372486,7463229)

Veröffentlicht am 05.12.2014

 

Kommunalpolitik Kreisverkehr bewegt Gemeinderat

Kreisverkehr bewegt Gemeinderat

Meersburg -  Klaus Pimiskern, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Meersburg, stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung die vom Ortsverein erarbeitete Planung für einen Kreisverkehr in der Oberstadt vor.

Vor über drei Jahren hat der SPD-Ortsverein unter Federführung des Vorsitzenden Klaus Pimiskern einen Plan für einen Kreisverkehr an der katholischen Kirche in der Oberstadt ausgearbeitet. Das Konzept wurde auch der Öffentlichkeit präsentiert. Nun bekam Klaus Pimiskern die Gelegenheit, den Entwurf auch im Gemeinderat vorzustellen – nachdem SPD-Gemeinderat Boris Mattes seit Oktober 2012 immer wieder darum gebeten und mehrfach beantragt hatte, den Punkt auf die Tagesordnung zu setzen. Nun sei er „positiv überrascht“ gewesen, als er im Mitteilungsblatt gelesen habe, dass es nun soweit sei, „nach nur zwei Jahren“, meinte Mattes süffisant. Das führte prompt zu einem Schlagabtausch mit Bürgermeister Martin Brütsch, der Mattes Polemik vorwarf und ihm das Wort abschnitt.

Ganz nüchtern hatte zuvor hingegen Pimiskern für den Kreisel geworben: Dieser würde den Verkehrsfluss deutlich verbessern. Zwar lehne die Straßenbaubehörde einen Kreisel ab, Pimiskern entkräftete aber die Argumente, darunter: die Schleppkurve sei zu eng, auch durch den Vergleich mit anderen Kreiseln.

Die Ausführungen nahm der Rat wohlwollend auf. Heidrun Funke (Grüne) wollte gar, dass die Stadt gleich den Kreisverkehr bei der Behörde beantrage. Diesen Antrag Funkes lehnte das Gemeinderatsgremium aber ab.

Boris Mattes beantragte, das Thema binnen sechs Monate ausführlich im Rat zu erörtern. Christian Herter (Umbo) bestand darauf, dass dann auch ein Vertreter der Straßenbaubehörde anwesend sei. Bürgermeister Martin Brütsch schlug vor, da die Behörde wegen der Unterführung und eines Kreisverkehrs an der Fähre sowieso in die Stadt komme, den Kirch-Kreisel bei diesem Termin gleich mit zu behandeln. Dem Antrag von Boris Mattes, das Thema im kommenden Halbjahr mit der Behörde zu diskutieren, stimmten die Gemeinderäte zu. Nur Funke votierte mit Nein.

 

(Quelle: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/meersburg/Kreisverkehr-bewegt-Gemeinderat;art372486,7460087)

Veröffentlicht am 04.12.2014

 

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