12.05.2019 in Wahlen

Ulrike Wirbatz, Kandidatin Nr. 2 für den Gemeinderat Meersburg

 

Mit Ulrike Wirbatz stelle ich Euch heute unsere Kandidatin auf dem Listenplatz Nr. 2 der Meersburger SPD für die Gemeinderatswahl am 26. Mai vor.

Ulrike ist 55 Jahre alt, verheiratet und hat zwei mittlerweile erwachsene Töchter. Sie hat an der DHB in Ravensburg BWL mit Fachrichtung Tourimus studiert und arbeitet heute bei der Johanniter-Unfall- Hilfe e.V. Regionalverband Oberschwaben/Bodensee in Ravensburg als Vorstandsassistentin.

Ulrike, was kannst Du uns über Dich verraten?
Nachdem zwischenzeitlich meine Mutter zu uns ins Haus gezogen ist und wenn die beiden Töchter zu Besuch sind, leben wir in einem richtigen Mehrgenerationenhaus. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie im Garten oder unternehme Ausflüge am Bodensee; außerdem lese ich gerne und besuche Soul Konzerte.

Und wofür wirst Du Dich im Meersburger Gemeinderat einsetzen?
Meine Interessen liegen klar im sozialen Bereich - Kindergarten, Schule und Jugendarbeit, aber durch meine Ausbildung und jahrelange Tätigkeit kenne ich mich auch im Tourismus gut aus. Beides in einer Stadt wie Meersburg in Einklag zu bringen, ist eine spannende Herausforderung. Zudem möchte ich den ÖPNV ausbauen und mich für das Zusammenleben der Generationen  einsetzen. Meersburg soll für alle lebenswert sein, egal ob jung oder alt.

Und was schätzt Du an Meersburg?
An Meersburg mag ich die Altstadt, die schöne Promenade, besonders am Abend und im Sommer den Feierabend mit Sonnenuntergang auf der Liegewiese. Außerdem mag ich die Lichtenwiese mit meiner tollen Nachbarschaft.

 

11.05.2019 in Wahlen

Dr. Boris Mattes, Listenplatz 1 Gemeinderat Meersburg und Kreisrat

 

Heute stelle ich euch Boris Mattes vor, unseren Kandidaten auf Listenplatz 1 der SPD Meersburg für den Gemeinderat und ebenfalls unser Spitzenkandidat für den Kreisrat im Wahlkreis IV Meersburg gemeinsam mit Uhldingen-Mühlhofen, Daisendorf, Stetten, Hagnau und Immenstaad.

Boris, mittlerweile 40 Jahre alt (was man unschwer am grauen Bart erkennt) ist glücklich verheiratet mit Martina und Meersburger durch und durch. Irgendwo anders zu leben und zu arbeiten als am Bodensee käme für ihn definitiv nicht in frage. Als selbständiger Rechtsanwalt arbeitet er mit insgesamt acht Kolleginnen und Kollegen in eigener Kanzlei in Ravensburg.

In seiner Freizeit geht Boris gerne wandern oder auch frühmorgens joggen (also nicht wundern, wenn Ihr kurz vor sechs in Meersburg einen Jogger mit Licht seht). Außerdem ist er Eishockey Fan der Ravensburger Towerstars.

Boris, was begeistert Dich an der Kommunalpolitik?
"Kommunalpolitik ist direkt an den Menschen dran; nirgendwo sonst kann man politisch so spürbar und schnell Veränderungen gemeinsam erreichen und für die Menschen vor Ort das Leben gestalten. Das fasziniert mich. Und gerade in Meersburg gibt es noch viele Themen, die wir angehen müssen."

Und was sind Deine Ziele im Gemeinderat?
"Wohnraum ist für mich das zentrale Problem der heutigen Zeit. Ohne preiswerten Wohnraum, ziehen Familien weg, diese fehlen uns z.B. als Ehrenamtliche in den Vereinen und auch die örtlichen Strukturen lassen sich nur bei einer entsprechenden Bevölkerung aufrecht erhalten. Gerade deshalb war es mir wichtig, dass im Allmend die Bauplätze zu bezahlbaren Preisen verkauft werden. Das habe ich erreicht, mit einer Vorlage bis hin zur Landesregierung. 

Und auch beim Thema Wohnungen müssen wir ran: nur schicke vier Zimmer Penthouse Wohnungen für Kapitalanleger werden uns auf Dauer das Genick brechen, weil keiner sich aus der Bevölkerung hier vor Ort das leisten kann.

Zweitwohnungen und Ferienwohnungen im gewissen Maße als Urlaubsort sind sinnvoll, doch wenn im Winter bei ganzen Straßenzügen die Fenster zu und die Rollläden unten sind, kann das nicht unser Ziel hier vor Ort sein.

Ähnliches gilt beim Thema Parkplätze: wir brauchen mehr Parkplätze, ja, aber nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische. Die angespannte Situation in den Wohngebieten müssen wir in den Griff kriegen.

Und wer mich kennt, weiß, dass Jugendarbeit schon immer ein Steckenpferd von mir war. Hier haben wir in Meersburg großen Nachholbedarf. Gerade auch die mittlerweile gesetzlich vorgeschriebene Jugendbeteiligung im Sinne der Gemeindeordnung müssen wir auf den Weg bringen. Entsprechende Anträge habe ich in den Gemeinderat schon eingebracht."

 

10.05.2019 in Wahlen

Mia Wachs, Kandidatin Nr. 17 für den Gemeinderat Meersburg

 

Maria "Mia" Wachs ist unser Vorsitzende des SPD Ortsvereins und unsere Kandidatin auf dem Listenplatz Nr. 17 für den Gemeinderat Meersburg.

Politik hat Mia schon in ihrer Jugend interessiert. Seit über 40 Jahren ist sie in der SPD Mitglied und aktiv. Sich zu engagieren, um Politik sozial und gerecht zu gestalten sind dabei ihre Antriebsfeder. Und Mia ist überzeugte Europäerin; schon bevor es die EU in ihrer heutige Form gab, träumte Mia von einem Europa ohne Grenzen; ein Europa, das mehr vereint und uns dem Nachbarn näher bringt.

Verrate uns etwa über Dich, Mia:
Ich bin aufgeschlossen für Neues. Deshalb gehe ich gerne auf Reisen. Mit den neu gewonnenen Eindrücken, lässt sich auch prima das ein oder andere ändern, egal ob privat selbst oder auch für Meersburg. Und ich begeistere mich für Kultur, Kunst und Literatur.

Und was magst Du an Meersburg besonders?
Meersburg ist für mich als "Neigschmeckte" liebenswerte zweite Heimat geworden; Die Lage am See, die Sehenswürdigkeiten, die vielen Wanderwege und Ausflugsmöglichkeiten begeistern mich immer wieder. Das bedeutet aber nicht, dass es in unserer Stadt nichts zu verbessern gäbe. Einsetzen möchte ich mich besonders dafür, dass der Pendelbus auch im Winter fahren soll.

 

08.05.2019 in Fraktion

Chance vertan im Meersburger Gemeinderat

 

Chance vertan!

Alle reden vom bezahlbaren Wohnraum, doch der Gemeinderat Meersburg hat am vergangenen Dienstag die Chance vertan, mit Belegungsrechten leerstehenden Wohnraum für mehr bezahlbaren Wohnraum zu aktivieren.

Was sind Belegungsrechte?

Das Prinzip ist einfach: 
Eigentümer erhalten einen finanziellen Anreiz, leerstehende Wohnraum neu zu vermieten.

Wenn ein Eigentümer bereit ist, leerstehenden Wohnraum der Stadt anzubieten und beide Seiten sich über die Förderung durch sogenannte Belegungsrechte einig sind, zahlt die Stadt nach festgelegten Bedingungen dem Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung einen bestimmten Betrag und erwirbt damit für einen festgelegten Zeitraum das Recht, Mieter für diese Wohnung vorzuschlagen. 

Aus den vorgeschlagenen Mietinteressenten wählt der Eigentümer dann selbst den (Wunsch-) Mieter aus. Der Mieter zahlt eine vergünstigte Miete (in der Regel mindestens 20 % unter der ortsüblichen Vergleichsmiete) und der Vermieter bekommt ZUSÄTZLICH von der Stadt zum Ausgleich eine Subvention. Unter’m Strich macht der Vermieter wirtschaftlich betrachtet also keinen Verlust, sondern erhält je nach Förderungshöhe vielleicht sogar mehr, denn ein Belegungsrecht lässt sich u.a. auch noch mit Förderprogrammen des Landes kombinieren.

Für die Stadt hat das Verfahren den Vorteil, dass sie viel schneller auf Wohnungsengpässe reagieren kann, als wenn sie erst Wohnungen bauen müsste. Die Belegungsrechte sind auch günstiger als ein Neubau. Zudem kann die Stadt unabhängig von verfügbarem Bauland gezielt in den Bereichen mit Eigentümern Belegungsrechte vereinbaren, in denen Wohnungen fehlen, und damit die soziale Mischung beeinflussen. Zudem war mein Vorschlag voll gegenfinanziert durch Einsparungen bei der Kreisumlage.

Leider hat die Mehrheit im Gemeinderat aus CDU, FWV und UMBOs den Antrag abgelehnt und damit die Chance vergeben, mit Belegungsrechten Wohnraum zu schaffen. 

Aus einigen Wortmeldungen merkte man deutlich, dass man sich mit dem Thema nicht beschäftigt hatte und das Ängste vor etwas Neuem, Unbekannten überwogen. Wer beim Thema Belegungsrechte allerdings von „Enteignungen der Eigentümer“ spricht hat nicht verstanden, dass Belegungsrechte den Wohnungseigentümern eine FREIWILLIGEN finanziellen Anreiz bieten, Leerstand aufzugeben und neu zu vermieten; von Zwang kann keine Rede sein. Und wenn dann auch noch ein Ratsmitglied sagt "In meinem Bekanntenkreis haben alle Wohnraum, ich sehe die Notwendigkeit nicht", der verschließt einfach nur die Augen vor der Realität der Wohnungsnot vieler Bürgerinnen und Bürger. 

Schade, wo doch alle in ihren Wahlprogrammen derzeit so vollmundig die Notwendigkeit von Wohnraum betonen. Dass dann so wenig Mut zu etwas Neuen besteht, enttäuscht.

Am Thema bezahlbaren Wohnraum werde ich dran bleiben und auch weiter neue Ideen und Lösungsvorschläge im Gemeinderat einbringen.

Dr. Boris Mattes
Fraktionsvorsitzender der SPD im Meersburger Gemeinderat

 

05.05.2019 in Wahlen

Alexander Dreher, Listenplatz Nr.15 für den Gemeinderat Meersburg

 

Mit ALEXANDER DREHER stelle ich Euch unseren Kandidat auf Listenplatz Nr. 15 für den Gemeinderat Meersburg vor. „Dretschie“ ist 28 Jahre jung und studiert Bauingenieurwesen im Master-Studiengang. Seine Freizeit verbringt er gerne mit Freunden beim Fußballspielen, Einkehren in der Stadt oder Entspannen am See. Und wenn Zeit bleibt geht’s auf Wandertour im Bregenzer Wald oder zum Joggen an den See.

Was liebst Du an Meersburg?
Aufgewachsen in Riedetsweiler und der Unterstadt ist Meersburg einfach meine Heimat. Besonders gefallen mir die vielen Facetten, die diese Stadt zu bieten hat, wie zum Beispiel den Trubel an der Uferpromenade im Hochsommer, das historische Ambiente in der Oberstadt oder das ruhige, ländliche Umland. Die schönste Jahreszeit in Meersburg ist für mich der Herbst, wenn es etwas ruhiger zugeht und die Altstadt durch den Nebel etwas geheimnisvoller wirkt.

Wofür wirst Du Dich einsetzen?
Als langjähriges Mitglied des TuS Meersburg habe ich selbst erlebt, wie Menschen – egal welchen Alters und Herkunft - miteinander für ein gemeinsames Ziel einstehen und viel erreichen können. Die Förderung und Einbindung der Meersburger Vereine ist mir daher ein zentrales Anliegen, um so das Miteinander und den Zusammenhalt aller hier lebenden Menschen zu stärken.

Ein Großteil meiner Familie ist im Tourismusbereich tätig, ich kenne deshalb die Bedeutung des Fremdenverkehrs für unsere Stadt. Um auch zukünftig Urlauber für Meersburg begeistern zu können, müssen Angebote und Events für jüngere Zielgruppen deutlich ausgebaut werden. Auch die Parkplatz- bzw. Verkehrssituation muss verbessert werden, da diese wesentlich dazu beitragen, ob man einen Besuch in Meersburg als entspannt und empfehlenswert empfindet. Ein Ausbau vorhandener Parkplätze außerhalb des Stadtzentrums und eine engere Anbindung dieser mit dem Stadtbus sowie mit Fahrrad-Leih-Stationen können für Touristen und Einheimische die Verkehrssituation angenehmer gestalten.

Die Chancengleichheit und Gerechtigkeit bei der Bildung ist ein elementarer Baustein für ein funktionierendes und friedliches Gemeinleben. Die Stadt Meersburg muss daher dafür Sorge tragen, dass jedes Kind unabhängig von gesellschaftlicher Herkunft oder finanziellem Hintergrund im Rahmen seiner Fähigkeiten gefördert und gefordert wird. Eine kostenfreie Bildung ab dem Kindergarten, eine umfangreiche Kinderbetreuung und die Unterstützung finanziell schwacher Familien sorgen dafür, dass jedes Kind sein Potential zum eigenen und zum Wohle aller voll ausschöpfen kann.

 

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